Das Celestron Maksutov 127/1500 NexStar 127 SLT im Test

 

Mit dem Celestron Maksutov 127/1500 NexStar 127 SLT GoTo ist der Einstieg in die Astronomie kinderleicht. Mehr erfahren Sie im Teleskop Test.

Hard Facts

 

Typ

Reflektor

Bauweise

Maksutov

Öffnung / Brennweite

127mm /1500mm

Öffnungsverhältnis (Blende)

F11,8

Max. sinnvolle Vergrößerung

254-fach

Okularanschluss (Zoll)

1,25“

Montierungstyp

azimutal

Planeten

ja

Galaxien & Nebel

ja

Mond

ja

Astrofotografie

bedingt

Naturbeobachtung

ja

Anfänger

ja

Fortgeschrittener

ja

Profi

nein

 

Abmessungen

 

Gewicht

8,16 kg

 

Lieferumfang

 

  • Teleskop
  • GoTo Gabelmontierung
  • Stahlstativ
  • Leuchtpunktsucher
  • 2 Okulare:
    • 9 mm (167-fache Vergrößerung)
    • 25 mm (60-fache Vergrößerung)

Stativ und Montierung

 

Das Stahlstativ mit seiner azimutalen GoTo- Montierung ist in Windeseile aufgebaut. Einfach ausfahren, Montierung daraufsetzen und fixieren, Tubus anbringen und es kann losgehen. Das Stativ steht relativ stabil, vor allem wenn es nicht bis aufs Maximum ausgezogen wird. Die azimutale Montierung wird mittels SkyAlign kalibriert. Dazu müssen je nach Art 2-3 Sterne angewählt werden. Danach errechnet das Teleskop selbst die Position und es muss so, lediglich nur mehr das gewünschte Objekt in der Fernbedienung eingegeben werden. Das NexStar wird automatisch ausgerichtet und nachgeführt. Dies ist besonders für Teleskop Anfänger sehr gut geeignet da die Orientierung, gerade zu Beginn, am Nachthimmel sich als etwas schwierig erweisen kann. Dank der 4000 gespeicherten Objekte bleiben fast keine Wünsche offen. Außerdem kann jederzeit per Hand gesteuert und ausgerichtet werden. Um die Montierung betreiben zu können, werden 8 Mignon- Batterien benötig, welche sich durch den hohen Stromverbrauch jedoch schnell entleeren. Hier sollte man sich unbedingt ein 12V/2 A Netzteil besorgen.

Optik

Die Optik macht einen, von Celestron gewohnten, gut verarbeiteten Eindruck. Mit der 127mm Öffnung können bereits Jupiter und Saturn sehr gut beobachtet werden. Auch die Wolkenbänder werden bereits erkennbar aufgelöst. Auf Grund der hohen Brennweite ist das Teleskop gerade für Planeten gut geeignet. Dank der automatischen Nachführung können mittels Adapter oder spezieller Planetenkameras, bereits erste Schritte in Richtung Astrofotografie unternommen werden.

Zubehör

 

Der im Lieferumfang enthaltenen Rot Punkt Sucher erleichtert das Auffinden enorm. Auch hier sollte auf den Stromverbrauch geachtet werden. Nehmen sie also immer eine Reservebatterie mit. Die mitgelieferten Okulare mit 9mm und 25mm sind für den Anfang zwar brauchbar, sollten aber bei nächster Gelegenheit ausgetauscht werden. Hier bietet Celestron einen sehr guten Einsteigerkoffer mit verschiedensten Filtern und Okularen an.

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Fazit

 

Das Celestron Maksutov 127/1500 NexStar 127 SLT GoTo ist gerade für Einsteiger in die Astronomie eine wahre Bereicherung. Die Montierung erledigt nach der Kalibrierung alles automatisch, so muss erst gar nicht lange am Himmel gesucht werden. Das Stahlstativ steht relativ stabil und macht einen sehr soliden Eindruck. Die Optik ist gut Verarbeitet und bietet gerade in Sachen Planeten einen guten Einstieg in die Materie. Auch astrofotografisch könne erste Schritte unternommen werden. Der Leuchtpunktsucher leistet gute Arbeit beim Auffinden des Gewünschten Objekts und ist gut zu justieren. Lediglich die Okulare sind wie so oft ein Schwachpunkt. Diese reichen zwar für den Anfang aus, sollten aber in späterer Folge gegen hochwertigere ausgetauscht werden. Das Celestron Maksutov 127/1500 NexStar 127 SLT GoTo ist gerade für Teleskop Anfänger ein toller Start in die Astronomie.

Celestron Maksutov 127/1500 NexStar 127 SLT

Celestron Maksutov 127/1500 NexStar 127 SLT
8.5

Optik

9/10

    Stativ und Montierung

    9/10

      Zubehör

      8/10

        Preis/ Leistung

        9/10

          Vorteile

          • Schneller und einfacher Aufbau
          • Leichte Bedienbarkeit
          • Astrofotografie bereits möglich
          • Gute Abbildungsqualität

          Nachteile

          • Netzteil muss zusätlich erworben werden
          • Okulare könnten besser sein