Das Bresser Arcturus 60/700 im Test

 

Das Bresser Arcturus 60/700 ist ein besonderes Einsteiger Teleskop. Mit einer Öffnung von 60mm ist es in der Lage bereits 70-mal so viel Licht zu sammeln als das menschliche Auge.

Bresser Teleskop Arcturus 60_700

Hard Facts

 

Typ

Refraktor

Bauweise

Achromat

Öffnung / Brennweite

60mm / 700mm

Öffnungsverhältnis (Blende)

f11,7

Max. sinnvolle Vergrößerung

120-fach

Okularanschluss (Zoll)

1,25“

Montierungstyp

azimutal

Planeten

ja

Galaxien & Nebel

nein

Mond

ja

Astrofotografie

nein

Naturbeobachtung

ja

Anfänger

Ja

Fortgeschrittener

Nein

Profi

Nein

 

Abmessungen

 

Gewicht

2 kg

max. Durchmesser

9 cm

Länge

81 cm

Höhe mit Stativ

75- 120 cm

 

Lieferumfang

 

  • Teleskop
  • Hartschalenkoffer
  • Stativ aus Aluminium
  • Zenitspiegel
  • 1,5-fache Umkehrlinse
  • Kompass
  • Sternenkarte
  • Sucherfernrohr 5x24
  • 3 Okulare:
    • SR- 4 mm (175-fache Vergrößerung)
    • H-12,5 mm (56-fache Vergrößerung)
    • H-20 mm (35-fache Vergrößerung)

Stativ und Montierung

 

Das mitgelieferte Aluminium- Stativ macht einen hochwertigen und einigermaßen stabilen Eindruck. Mit etwas Übung lässt es sich schnell und einfach aufbauen und auch die Feinjustierung funktioniert einwandfrei. Jedoch sollte darauf geachtet werden es auf stabilem Untergrund zu platzieren, da in dieser Preisklasse natürlich nicht mit einer Profimontierung gerechnet werden darf.

Optik

 

Die Abbildungsqualität des Bresser Arcturus 60/700 ist für diesen Preis einwandfrei und ermöglicht bereits schöne Beobachtungen der Mondkrater und auch die größeren Planeten lassen sich gut erkennen. Lediglich für Deep Sky Objekte wie Nebel und Galaxien ist es, auf Grund der mangelnden Lichtsammelleistung, nicht geeignet. Lediglich helle Objekte wie die Plejaden sind gut zu erkennen. Ebenso ist das Anbringen von schweren Kamerasystemen für die Astrofotografie nicht zu empfehlen, da wie bereits erwähnt das Stativ nicht für derartige Vorhaben konzipiert wurde. Naturbeobachtungen können mit der 1,5-fachen Umkehrlinse ebenfalls gemacht werden.

 

Die Fokussierung erfolgt mittels Einstellrad am Okularauszug, welcher sich bei eingestellter Schärfe auch nicht mehr so einfach verstellen lässt. Dies erleichtert gerade Teleskop Anfängern den Einstieg, da nicht lange mit der Schärfeneinstellung zeitverschwendet werden muss.

Ein weiterer Vorteil des Bresser Arcturus 60/700 ist, dass es in weiterer Folge auch als Leitfernrohr für die Astrofotografie, durch Aufsetzten auf einem größeren Teleskop, verwendet werden kann. Sie sehen also, dass sich dieses Teleskop auch in Zukunft für weitere Projekte bezahlt machen kann.

Zubehör

 

Beim Auffinden der gewünschten Objekte, hilft ihnen das mitgelieferte Suchfernrohr und die beigelegte Sternenkarte.

Lediglich die Objektive sind nicht übermäßig hochwertig, welche aber für die ersten Ausflüge in den Himmel sicherlich ausreichen. Haben Sie aber vor das Teleskop wirklich oft zu nutzen, lohnt sich eine Investition in hochwertigere Plössl Okulare, da diese ja auch bei anderen Teleskopen verwendet werden können.

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Fazit

 

Das Bresser Arcturus 60/700 ist das ideale Einsteiger Teleskop. Der Aufbau des hochwertigen Aluminium- Statives erfolgt nach etwas Übung ohne Probleme. Die Abbildungsqualität des Teleskops ist einwandfrei. Die Krater des Mondes und die größeren Planeten können gut beobachtet werden. Für Nebel und Galaxien ist es nur mit starken Einschränkungen geeignet. Lediglich die Okulare können nicht ganz überzeugen. Diese können jedoch jederzeit durch bessere ersetzt werden. Gerade in dieser Preisklasse kann das Bresser Arcturus 60/700 uneingeschränkt für Teleskop Anfänger empfohlen werden. Auch wenn Sie vorhaben das Hobby zu vertiefen, leistet das Teleskop auch in Zukunft als Leitfernrohr für die Astrofotografie gute Dienste.

 

Bresser Arcturus 60/700

Bresser Arcturus 60/700
7.9

Abbildungsqualität

7.0/10

Stativ und Montierung

7.5/10

Zubehör

8.5/10

Preis/ Leistung

8.5/10

Vorteile

  • verhältnismäßig gute Abbildungsqualität
  • einfache Handhabung
  • Preis

Nachteile

  • Okulare könnten besser sein
  • etwas wackelige Stativ